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Historie/Geschichte
Gut Hungenbach
Haus Varresbeck



   
Kulturgut im
Bergischen Land
51515 Kürten-Hungenbach

Hotel-Restaurant
Wohn-Ruhesitz
Tel. 02268 / 6071-72
Fax. 02268 / 6073
Email: guthungenbach
                     @t-online.de
Rittergut Varresbeck

Erstmals erwähnt und aktenkundig im Jahre 1402. Seit 1435 befindet sich das Rittergut in
bürgerlichem Besitz.

Im heutigen Erscheinungsbild wurde für das Haus das Jahr 1580 als Erbauungsjahr angegeben
mit dem damaligen Standort an der Nützenbergerstrasse 398 in Wuppertal Elberfeld.
Bei der Nachbarschaft zu wichtigen Verkehrskreuzen und rüstungswichtigen Betrieben ist es
erstaunlich, dass das Haus Varresbeck die Luftangriffe des letzten Welkrieges überstanden hat.

In den 60er Jahren begannen Planungen für den Strassenausbau in der Nähe des Hauses
Varresbeck, die seinen Abriss zwingend Voraussetzten. Der Pachtvertrag des Hause war zu
dieser Zeit in städtischem Besitz und wurde vorsorglich gekündigt. Unterlassene
Bauunterhaltung führte schnell zum Verfall der Bausubstanz. Als Kompromiss sah man
zumindest eine teilweise Erhaltung der Substanz des Hauses durch Versetzung zu erreichen. Architekt Hans Schwippert

Nach langen Verhandlungen fand sich ein privates, damals im Aufbau befindliches
Freilichtmuseum in Kürten (Gut Hungenbach) bereit das Haus zu übernehmen.
Das Haus wurde von dem Düsseldorfer Architekten Hans Schwippert für den Transport
aufgemessen und vorbereitet. 

Im Jahre 1972 begann der Abbau der Konstruktion und der Abtransport ins Rheinisch-
Bergische. Die Baugenehmigung des am 15.08.1974 gestellten Bauantrages
erfolgte zum 23.03.1981.

Unverzüglich wurde nun mit dem Wiederaufbau des Hauses begonnen,
durchgeführt von Frau Dr. Hildegard von Fragstein im Andenken an den
inzwischen verstorbenen Architekten Hans Schwippert .